Ich war ein sehr schlankes, eher schlaksiges Kind bis ich in die Pubertät kam. Aber auch dann war ich nicht dick. Ich war sagen wir malnormal. Die Hormone haben meinen Körper weiblicher werden lassen, leider haben sie weitgehend meine Brüste ausgelassen, was mich immer etwas deprimierte. Zumal ich Freundinnen habe die weitaus besser „bestückt“ sind und es immer als eine Quälerei beschrieben, so große Brüste zu haben. Der Rücken schmerzt, die meisten Oberteile oder Kleider fallen nicht schön oder sind einfach zu eng. Auch das beschriebene Schwitzen unter der Brust kenne ich nur von den Stillzeiten meiner Kinder. Ab und zu hatte ich überlegt, meine Kinder für immer zu stillen, damit ich die Brüste behalten kann. Ich hätte gerne etwas von meinen Freundinnen abgenommen. Ich frage mich, ob sowas irgendwann mal möglich ist. Fett-Sharing für den Busen.

Meine erste Diät machte ich auf Anraten einer Arbeitskollegin im Alter von 17 Jahren. Sie meinte, ob ich mir denn nicht etwas zu „moppelig“ wäre. Ich wog mein Wohlfühlgewicht von 63 Kilo bei einer Größe von 1,73 m. Aber mit 17 Jahren und zwischen all den Frauen in meiner Abteilung, die sich tagtäglich über ihren Kalorienhaushalt und ihr heutiges sportliches Ziel unterhielten, kam ich mir tatsächlich nach diesem Satz vor wie eine Tonne.

So begann ich meine erste Diät in Form von einem Frühstücksersatz-Shake. Damals war Slim Line hoch im Kurs. Ratz Fatz war ich auf 57 Kilo runter. Allerdings waren die Kilos genauso schnell wieder drauf, als ich mit der Diät aufhörte. Für mich stand fest, das ist nichts für mich.

Die Veränderung nahm ihren Lauf

Meine erste Schwangerschaft mit 29 genoss ich in vollen Zügen und nahm Ratschläge wie: „du kannst jetzt für zwei essen“ sehr gerne sehr ernst. Ich bin eine sehr gute Mama und es sollte meinem Wunschkind an nichts fehlen. Immerhin sollten wir beide gut durch die Schwangerschaft kommen, richtig? 20 Schwangerschaftskilos waren es am Ende. Dumm war nur, dass ich aufgrund von Cortison-Einnahmen, um überhaupt schwanger werden zu können, bereits vorher schon 9 Kilo zugelegt hatte. Da stand ich nun vor dem Geburtstermin und watschelte wie eine Ente mit 92 Kilo zur Entbindung.

Meine kleine Tochter bekam ganz viel frische Luft, denn mit täglichen kilometerlangen Spaziergängen habe ich es geschafft, innerhalb von sechs Monaten, wieder auf 65 Kilo zu kommen. Ich war meinem Körper sehr dankbar für seine Mitarbeit und schwor mir, dass ich mich nie wieder so gehen lassen würde.

Die zweite Schwangerschaft, fünf Jahre später, war ein Traum. Ich hatte zwar wieder 20 Kilo zugenommen, aber darauf geachtet was ich esse und wie viel ich esse. Ich hatte alles notiert und hatte so jederzeit die absolute Essenskontrolle. Nach der Geburt war ich tatsächlich innerhalb kürzester Zeit wieder rank und schlank. Es war, wie schon gesagt, ein Traum und ich war furchtbar stolz auf mich und auch auf meinen Kleinen.

Bei Kind Nummer drei, mit fast 39 Jahren allerdings, sah das schon etwas anders aus. Mein Körper ließ mich sehr wohl spüren, dass er das jetzt nicht mehr ganz so witzig fand. Es waren noch einmal 20 Kilo, aber von einer Essenskontrolle konnte dank der beiden anderen Kinder keine Rede sein.

Selbständig und Mutter von zwei Kindern war für mich ein großer Unterschied, was mein Essverhalten anging. Nervennahrung war eigentlich immer im Haus. Ich hätte ein Dauerabo bei Milka und Haribo abschließen können. Das machte sich nach der Schwangerschaft natürlich wieder bemerkbar und ich musste gegen die restlichen Kilos nun wieder angehen und dieses Mal, aufgrund meines Alters, auch viel härter.

Wohlffühlmensch

Ich hatte seit der letzten Schwangerschaft so einige Diäten ausprobiert. Von der „Sport mit FDH Diät“ bis hin zu „Imakeyousexy.com“ war alles dabei. Ich habe gelernt, dass Kohlenhydrate meine Feinde sind. Es sind leider die leckersten Feinde, die ich kenne. Habe Nudeln durch geschälte Karottenstreifen ersetzt und mich an Eiern satt gegessen bis ich keine mehr sehen konnte. Das Endergebnis war und blieb immer das gleiche: ich hatte aufgegeben. Ich koche wirklich gerne und ich esse einfach gerne, aber garantiert nicht nur Fleisch, Eier und Gemüse.

Ich will Wohlfühlmensch werden

So kam es, dass ich einer Werbung auf Instagram sehr offen gegenüberstand, obwohl ich super skeptisch war. Ich darf alles essen und soll dennoch abnehmen? Perfekt für mich aber Hallo! Wie sollte dieser Schmu funktionieren? Ich habe mir das 90 Minuten Webinar von Mareike Awe an einem Samstag angeschaut. Den ersten Webinar-Termin am Morgen habe ich erst mal an mir vorbeiziehen lassen. Aber es kam eine E-Mail, in der sie es bedauerte, dass ich nicht gekommen war und mir anbot am Nachmittag noch einmal dabei zu sein. Naaaa guuuut. Also schaltete ich mich am Nachmittag dazu.

Das Webinar war mir leider insgesamt zu lang. Ich bin allerdings auch kein Mensch der bis ins kleinste Detail alles verstehen muss. Sonst wäre ich Ärztin geworden oder Wissenschaftlerin. Aber es gab auch sehr gute Teile im Webinar, die mich sehr angesprochen haben. Ich bin nicht der Typ Mensch, der sich mit positiven Erfahrungsberichten auf einer Produktseite überzeugen lässt. Mir ist klar, dass hier keine negativen Berichte gezeigt werden würden.

Zu schön um wahr zu sein?

Laut Mareike muss ich mich von dem Diätwahn befreien, also meine Gedanken und mein Unterbewusstsein bereinigen. Und wenn ich auf meinen Körper höre und wieder lerne nur zu essen, wenn ich Hunger habe, dann kann ich sehr wohl alles essen, was ich möchte. Natürlich ist es wichtig nur bei körperlichem Hunger und nicht bei falschem Hunger (seelischer Hunger, Langeweile, Durst, …) zu essen. Ich soll auch bei angenehmer Sättigung aufhören zu essen. Hört sich alles logisch und einfach an.

Was mich neben der Länge noch am Webinar störte, war das Ende. Es erinnerte mich stark an eine Kaffeefahrt mit Verkaufsgespräch. „Ich habe all diese Kosten und Mühen auf mich genommen und all diese Kurse besucht und habe dieses Programm ausgearbeitet. Es hat einen Wert von über 2.000 Euro. Aber keine Angst, das möchte ich von dir nicht haben.“ Hätte sie auch nicht bekommen, die Liebe Mareike. Trotzdem hat es mich so überzeugt, dass ich mich eingetragen habe und dafür fast 300 Euro bezahle. Warum?

Weil ich für mich gerade die Meditation entdeckt hatte. Ich habe in diesem Webinar für mich erkannt, dass ich mich selbst akzeptieren muss. Ich muss mich lieben, wie ich bin. Es schien mir logisch und mich interessierte, wie Mareike Awe es schaffen möchte mein Unterbewusstsein so zu trainieren und zu bereinigen, dass ich das hinbekomme. Dauerhaft. Es ist für mich weit mehr als nur eine Diät. Ich hatte mir eine Reinigung meines kompletten Ichs vorgenommen. Weg mit den negativen Gedanken und weg mit dem Sorgen machen, weg mit dem „du schaffst das nicht“. Ich will ein Wohlfühlmensch werden.

Also let’s go Liebe Mareike gehen wir das Projekt „neue Melanie“ an.

Eure be me – Melanie

Weitere Informationen für evtl. Nachahmer

Dein Weg zum Wohlfühlmenschen: www.intueat.de

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